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Freitag, 03. Februar 2012 IUCE erarbeitet Verbesserungsvorschläge

Grundsätzlich sieht sich die IUCE auf dem richtigen Weg und ist vom Erfolg ihres Konzepts der privaten Hochschule für Duales Studium überzeugt. Angesichts der Kritik des Wissenschaftsrats, der eine institutionelle Akkreditierung im ersten Anlauf abgelehnt hatte, präsentierte sie schon am heutigen Freitag erste Überlegungen zur Nachbesserung. Schließlich, darin waren sich Kanzler Robert Wetterauer, Rektor Dr. Marco Wölfle, und Kuratoriumsvorsitzender Prof. Wolfgang Jäger einig, gehe es jetzt besonders um die Interessen der Studenten: „Wir sind optimistisch, dass wir es beim nächsten Mal schaffen.“ 

Die Entscheidung des Wissenschaftsrates, die International University of Cooperative Education Freiburg, Hochschule für Duales Studium i. Gr., nicht zu akkreditieren, wurde am 30.1.2012 bekannt gegeben und war für die Führung der IUCE eine Überraschung. In den darauffolgenden Tagen wurde analysiert, wie die Hochschule weiterentwickelt und den aufgezeigten Kritikpunkten begegnet werden kann. So zum Beispiel durch die Stärkung der akademischen Selbstverwaltung und die engere Verzahnung von Theorie- und Praxisphasen. Im Bereich der sogenannten kooperativen Forschung wurden gemeinsam mit Partnern bereits zahlreiche Projekte realisiert, so z.B. ein Marketingkonzept für eine Brauerei und die Finanzwirtschaftliche Beurteilung des Landeswohnraumförderprogramms. In Zukunft könnten auch weitere Freiräume für die Forschung über den Bereich der kooperativen Forschung hinaus geschaffen werden, z.B. durch freie Tage und Forschungssabbaticals für die Lehrenden.

„Für uns ist besonders wichtig, dass keine substanzielle Kritik an den bereits 2009 von der unabhängigen Akkreditierungsagentur ACQUIN programm-akkreditierten Studiengängen geübt wurde. Der Lehrbetrieb an der IUCE geht daher auch unverändert weiter, für die Studierenden hat die Entscheidung keine Konsequenzen. Wichtig ist jetzt vor allem, unseren 220 Studierenden Sicherheit zu geben.“, so Robert Wetterauer, Kanzler der IUCE. „Dabei arbeiten wir eng mit der Landesregierung zusammen.“

Auch Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Wolfgang Jäger, Rektor a. D. der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und Vorsitzender des Kuratoriums der IUCE, sieht die Entscheidung des Wissenschaftsrates nicht als Rückschlag beim Aufbau einer Hochschule mit dualen Studiengängen, sondern eher als Herausforderung, – dazu gehöre vor allem auch eine intensivere „Diskussion über eine differenzierte Hochschullandschaft“ : „Die IUCE ist eine Hochschule neuen Typs, die eine innovative, praxisnahe Ausbildung mit kooperativer Forschung verbindet. Es wird sinnvoll sein, im Dialog mit Wissenschaftsrat und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst die Ausrichtung der Forschung an Dualen Hochschulen insgesamt zu diskutieren.“

Die aktuelle Entwicklung der IUCE bestärkt die Leitung der Hochschule  ebenfalls: „Die Anmeldezahlen zeigen eindeutig nach oben und die Akzeptanz bei unseren mehr als 140 Partnern aus der Wirtschaft ist ebenfalls sehr hoch. Gerade die hohe Zahl an Kooperationspartnern in der Wirtschaft wurde vom Wissenschaftsrat ausdrücklich positiv hervorgehoben. Zum Studienjahr 2012/2013 werden wir das Studienangebot weiter ausbauen und rechnen mit dann insgesamt 400 Studierenden.“, so Dr. Marco Wölfle, Rektor der IUCE.

Über die IUCE

Die International University of Cooperative Education Freiburg i. Gr. (www.iu-ce.de) ist die erste private Hochschule für Duales Studium in Baden-Württemberg; ihr Studienangebot ist offiziell durch ACQUIN programm-akkreditiert. Gestartet ist die IUCE am 1. Oktober 2009 mit dem Konzept, Studium und Berufspraxis zu kombinieren. Studieneinheiten und Praxiseinsätze in Unternehmen wechseln sich in dreimonatigem Rhythmus ab. An der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften kann man den Bachelor-Studiengang 'International Business Management' mit den Studienbereichen Hotelmanagement, Immobilienwirtschaft, Sportmanagement und Marketing belegen. Die IUCE hat sich zu einem Erfolgsmodell mit hoher Akzeptanz entwickelt: Das Partnernetzwerk dehnt sich auf mittlerweile rund 100 namhafte Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet und dem europäischen Ausland aus. Die Studierendenzahlen sind von anfänglich 30 auf derzeit über 200 gestiegen. Grundgedanke der IUCE ist es, Studierenden bestmögliche Beschäftigungschancen auf dem Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Ein renommiertes Kuratorium unter dem Vorsitz des früheren Rektors der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Jäger begleitet die IUCE konzeptionell. Untergebracht ist die Hochschule im ehemaligen französischen Konsulat, einer Gründerzeitvilla im Herzen von Freiburg.