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Freitag, 25. November 2011 IUCE wählt Dr. Marco Wölfle zum Rektor

Die International University of Cooperative Education Freiburg (IUCE), Baden-Württembergs erste private Hochschule für Duales Studium i.G., hat ihren Rektor gewählt. Mit sofortiger Wirkung verantwortet Dr. Marco Wölfle den akademischen Bereich der IUCE.

IUCE wählt Dr. Marco Wölfle zum Rektor

"Mit Dr. Wölfle übernimmt ein anerkannter Experte die Hochschulleitung, dessen Kompetenzen und Netzwerke zur Schärfung unseres akademischen Profils maßgeblich beitragen", erklärt Robert F. Wetterauer, Geschäftsführender Gesellschafter der IUCE. Der promovierte Volkswirt und Träger des Constantin-von Dietze-Forschungspreises der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg war zuvor Akademischer Geschäftsführer der IUCE. Seine akademische Laufbahn startete der 30-jährige, gebürtige Freiburger an den Instituten für Allgemeine Wirtschaftsforschung und dem Institut zur Erforschung der wirtschaftlichen Entwicklung der Uni Freiburg, wo er bis 2009 im Bereich Finanzmarktstatistik promovierte.Während dieser Zeit war er in Forschungsprojekte des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim eingebunden und auf internationalen Konferenzen der "Financial Management Association", der "European Financial Management Association", der "Deutschen Gesellschaft für Finanzwirtschaft" und dem "Nagoya-Freiburg Joint Seminar" aktiv.

Dr. Wölfle ist ebenfalls zum Sprecher des der IUCE angegliederten Instituts für Kooperative Forschung gewählt worden. Aus der dualen Struktur der Hochschule ergibt sich folgerichtig, dass auch die Forschung kooperativ zwischen den Ausbildungsbetrieben und der Hochschule erfolgt. Wölfle dazu: "Kooperative Forschung im Dreieck zwischen Partnerunternehmen, Studierenden und Dozenten ist der Nährboden für zukunftsorientierte Lehre und ein Mehrwert für alle Beteiligten."

Der Begriff "Kooperative Forschung" existiert erst seit der Novellierung des Landeshochschulgesetzes im März 2009, im Zuge derer auch die Berufsakademien zur Dualen Hochschule aufgewertet wurden. Die IUCE betritt also Neuland und möchte auf diesem Forschungsgebiet eine Vorreiterrolle einnehmen, da noch keine Vorbilder existieren. Von den Erfolgsaussichten ist Wölfle überzeugt: "Im Unterschied zur Auftragsforschung sind die Projektpartner bei der Kooperativen Forschung Mitglieder der Hochschule. Die Unternehmen sollen stärker in die Forschung eingebunden werden. Wir möchten keine Forschung im "Elfenbeinturm" betreiben. Wir pflegen einen engen, serviceorientierten Kontakt zu den beteiligten Unternehmen und entwickeln dabei transferorientiertes Wissen, das direkt in der Praxis eingesetzt werden kann. Auch Studierende sollen eingebunden werden, um das Wissen aus den Lehrveranstaltungen an der Hochschule in der Praxis umzusetzen."