| Immobilienwirtschaft als Duales Studium |
| Sonntag, den 01. März 2009 um 06:05 Uhr |
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Immobilienmanagement - wie der Name schon sagt, sind Immobilien "immobil". Das macht das Arbeitsfeld eines künftigen Immobilienmanagers um so "mobiler". Denn er muss sich immer wieder von einem Arbeitsort zum anderen bewegen. Ein Immobilienmanager hat viel Kontakt mit den Menschen, die die Immobilien bewohnen. In der Immobilienwirtschaft stellen sich sehr abwechslungsreiche Aufgaben, die neben der reinen Bauplanung auch die Vermarktung sowie die Verwaltung bestehender Immobilien beinhalten. Die sogenannten "Soft Skills" spielen eine zentrale Rolle in der Kommunikation mit den Menschen. Daher setzt das duale Studium Immobilienwirtschaft an der IUCE Freiburg von Anfang an auf die Entwicklung von Methoden- und Sozialkompetenzen. Schlüsselqualifikationen werden bereits im ersten Semester zusammen mit dem Finanzdienstleister MLP vermittelt und über das Studium hinweg ausgebaut.
Die profilspezifischen Modulinhalte Immobilienwirtschaft:
Wie könnte Ihr zukünftiger Beruf in der Branche Immobilienwirtschaft aussehen?Die Immobilienwirtschaft gliedert sich in die drei Bereiche Projektentwicklung, Vermarktung und Verwaltung. Die Projektentwicklung in der Immobilienwirtschaft umfasst alle Arbeitsschritte von der Planung über den Erwerb zu den tatsächlichen verschiedenen Bauphasen bis letztlich die fertige Immobilie steht. Im Zuge dessen sind viele Schritte zu berücksichtigen. Ständiger Kontakt mit dem Architekten ist sicher genau so wichtig wie der kontinuierliche Besuch der Baustelle. Bereits im Vorfeld muss mit Baustoffherstellern und Bauzulieferern gesprochen werden. Der Immobilienwirt benötigt dabei neben fachtechnischen Kenntnissen auch rhetorische Fertigkeiten, um in seinem abwechslungsreichen Alltag bestehen zu können. Unabhängig davon, ob es sich um ein Wohnhaus, eine Gewerbeeinheit oder eine Spezialimmobilie handelt, wird sie dann in den folgenden immobilienwirtschaftlichen Bereich – die Vermarktung – übergeben. Hier sind Immobilienberater und Makler tätig, die für den Verkauf, die Vermietung oder die Verpachtung des erstellten Projektes verantwortlich sind. Schon im Vorfeld werden Marktanalysen erstellt, um die Baukosten ins Verhältnis zur Zahlungsbereitschaft möglicher Kunden zu setzen. Auf Basis der Marktpreiserhebung werden üblicherweise Marketingstrategien entwickelt, die je nach Art der Immobilie von der einfachen Anzeige in einem Internetportal über direkte Kundenansprache bis hin zu Werbekampagnen mit Marketingagenturen reichen können. Darüber hinaus werden jedoch auch Gebrauchtimmobilien angeboten, sodass der Immobilienwirt nicht nur im Verkauf von Immobilien arbeitet, sondern auch für die Gewinnung neuer Angebote verantwortlich ist. Der dritte Bereich der Immobilienwirtschaft dreht sich um die Verwaltung von Bestandsimmobilien. Soll eine Hecke geschnitten werden, so fällt dies in den Zuständigkeitsbereich der Hausverwaltung, die entweder für den Einzelfall Aufträge einholt oder kontinuierlich einen Hausmeisterdienst beauftragt. Genau so könnte es um eine energetische Sanierung gehen, die im Zusammenhang mit einer Fassadensanierung geplant und durchgeführt werden muss. Auch hier ist der Immobilienwirt in seiner Tätigkeit als Verwalter gefragt. Der Wohnungsverwalter hat also einen sehr abwechslungsreichen Alltag, da er im Außendienst vor Ort einzelne Immobilien besichtigen muss, bei Eigentümerversammlungen über geplante Projekte informiert, Aufträge bei Handwerksfirmen und Bauzulieferern einholen muss und gleichermaßen über gesetzliche Regelungen im Bereich der Wohneigentumsverwaltung immer auf dem Laufenden sein muss.
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